2000. lamelläre Hornhauttransplantation

3. April 2017 | By More

(vlnr.) Prof. Bachmann, Frau Lindner, Dr. Lentzsch, Frau Röth, Frau Hackbarth, Priv.-Doz. Dr. Roters, Herr Simons, Prof. Cursiefen

Das Team der Hornhautbank der Universitätsaugenklinik Köln und die Hornhautchirurgen beglückwünschten die 2000. Patientin zur erfolgreichen lamellären Hornhauttransplantation (DMEK) an der Kölner Uniaugenklinik. Seit 2011 ersetzen an der Kölner Uniklinik in zunehmender Zahl lamelläre minimalinvasive Transplantationen wie DMEK und DALK die perforierende Keratoplastik: diese machen an der Kölner Uniaugenklinik inzwischen 80% der mehr als 600 Transplantationen im Jahr aus. Hauptvorteil der lamellären Techniken ist neben der schnelleren und besseren Erholung der Sehschärfe vor allem die grössere Sicherheit (siehe www.dmek.de ).  So zeigte die Auswertung von 1000 DMEKs an der Kölner Uniklinik mit mindestens 1 Jahr Follow-up eine Abstossungsrate von nur 2% (Hos et al. Ophthalmology 2017). „Wir danken ganz herzlich allen Spendern und den kooperierenden Hornhautbanken, die es uns ermöglicht haben, so vielen Patienten wieder zum besseren Sehen zu verhelfen“ sagt Prof. Dr. Cursiefen, Geschäftsführender Direktor der Kölner Universitätsaugenklinik. Frau  Priv.-Doz. Dr. S. Roters, Gründerin und Leitung der Hornhautbank der Uniklinik Köln, und Prof. Dr. Björn Bachmann, stv. Leitung und Hornhautspezialist, dankten darüberhinaus vor allem dem Team der Hornhautbank für ihren unermüdlichen Einsatz für die Patienten der Kölner Uniaugenklinik. An der Kölner Uniaugenklinik  werden etwa 10% aller Hornhauttransplantationen in Deutschland durchgeführt.

Quelle: Zentrum für Augenheilkunde Universität zu Köln

Category: Medizin

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