Augmented-Reality-Brille soll Sehbehinderten helfen

27. Februar 2017 | By More

Ein Start-Up-Unternehmen aus Oxford hat eine Brille entwickelt, die es stark sehbehinderten Menschen ermöglichen soll, wieder zu sehen. „OxSight“, so der Name, ist eine Brille, die das bei Blinden oft noch vorhandene Restsehvermögen verstärken soll, sodass sie sich auch ohne Stock oder Blindenhund wieder in fremder Umgebung zurechtfinden. Dazu fügt sie der Realität virtuelle Informationen hinzu.

Foto: OxSight

Mithilfe transparenter Displays, 3D-Kamera und spezieller Software werde so z.B. die Tiefenwahrnehmung verbessert, indem Objekte im Vordergrund kräftiger dargestellt werden. Gesteuert werde die Bilddarstellung über einen Drehregler, mit dem die Intensität der Farben verändert und das Bild vergrößert werden kann.

Unklar ist bisher jedoch noch, wann die Brille auf den Markt kommen wird und wie viel sie kosten soll. Das Unternehmen konnte sich bisher Zuschüsse aus privaten und öffentlichen Quellen sichern und habe bereits einen Investor gefunden. Auch seien noch einige technische Fragen zu klären. Doch das Unternehmen habe große Ziele, so der Gründer und Neurowissenschaftler Dr. Stephen Hicks. Er könne sich auch vorstellen, dass solche die Realität erweiternden Entwicklungen dazu genutzt werden können, auch Menschen mit Autismus, Demenz und Legasthenie zu helfen.

Quelle:
OxSight uses augmented reality to aid the visually impaired

(sh)

Category: Gesellschaft

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