Novartis lotet Optionen für Alcon aus

6. Februar 2017 | By More

Fokussiert sich Novartis künftig noch stärker auf das Arzneimittelgeschäft? Die Trennung von der Augensparte Alcon scheint nicht ausgeschlossen.

2016 war für Novartis erneut kein einfaches Jahr. Allerdings blieben die Geschäftszahlen im Rahmen der Erwartungen. Das Pharmageschäft wurde vor allem durch den US-Patentablauf für das Krebsmittel Gleevec® (Imatinib) belastet: um 29 Prozent brach der Umsatz des Blockbusters ein (auf 3,3 Milliarden Dollar).

Dabei ist Gleevec® nicht das einzige große Novartis-Produkt, das unter dem Druck generischer Konkurrenz steht. Nach wie vor muss etwa auch der Blutdrucksenker Valsartan (Diovan®) Federn lassen, nach 45 Prozent Einbruch in 2015 nun noch einmal -16 Prozent (auf knappe 1,1 Milliarden Dollar).

In Summe aber konnte die Pharmasparte Einbußen bei Altprodukten durch Wachstum mit neuen, patentgeschützten Präparaten ganz gut ausgleichen. Mit 32,6 Milliarden Dollar blieben die Einnahmen im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Originalen nur zwei Prozent unter Vorjahr. Wobei negative Kurseffekte durch den anhaltend starken Dollar zusätzlich zu berücksichtigen sind.

Category: Unternehmen

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